Die ICH, ursprünglich die "International Conference on Harmonization", wurde 1990 von der FDA, der Europäischen Kommission, dem japanischen Gesundheitsministerium sowie großen Arzneimittel-Herstellerverbänden gegründet. Mit Sitz in Genf erstellt die ICH standardisierte Guidelines zur Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln, wie GCP oder GMP. Diese Guidelines dienen als Leitlinien für die Pharmaindustrie. Beobachter sind die WHO (World Health Organization / Weltgesundheitsorganisation) oder EFTA (European Free Trade Association/ Europäische Freihandelsassoziation). In der EU werden die Richtlinien vom EMA (European Medicines Agency/ Europäische Arzneimittel-Agentur) übernommen und gelten als Standards, von denen Pharmaunternehmen nur in Ausnahmefällen abweichen sollten.